TECH 2026 in Heilbronn - Ein Festival feiert Deutschland und Europa als Neuauflage
NSTR.security zeigt auf der TECH 2026, warum echte Disruption bei der Selbst-Disruption beginnt: gegen das eigene Kernmodell, gegen klassische Festinstallation und für Sicherheit Made in Germany.

Carsten Simons
News
05.05.2026
4 min read

Die TECH 2026 in Heilbronn ist kein klassisches Event, sondern ein kuratiertes Treffen der europäischen Entscheidungsebene. Hinter der Plattform stehen die Handelsblatt Media Group und Schwarz Digits, also genau die Verbindung aus wirtschaftlicher Meinungsführerschaft und technologischer Umsetzung. Entsprechend ist auch das Line-up: Führungspersönlichkeiten wie Timotheus Höttges (Deutsche Telekom), Gernot Döllner (Audi), Hauke Stars (Volkswagen), Michael Schoellhorn (Airbus) oder Maja Göpel treffen auf Entscheider aus Defense, Infrastruktur und Tech. Der Fokus liegt klar auf den großen Themen: KI, Cybersecurity, Defense und kritische Infrastruktur – und der Frage, wie Europa hier wieder souveräner, schneller und unabhängiger wird.
Carsten Simons spricht am 1. Juni 2026 von 11:15 bis 11:30 Uhr auf der Defense Stage in der Session “Interview: Is the Security Train Already Gone for Germany? The Only Way Back Is Disruption - We’ll Show How”. Moderiert wird das Gespräch von Moritz Schönleber.
Der Titel passt, weil er nicht bei einem allgemeinen Sicherheitsgefühl stehen bleibt. Es geht um die Frage, ob Deutschland bei physischer Sicherheit, kritischer Infrastruktur und technologischer Souveränität noch schnell genug ist.
Die TECH beschreibt das Problem klar: Deutschland habe kein Innovationsproblem in Security, sondern ein Modellproblem. Zu lange seien niedrige Kosten, lange Projekte und Lieferantenabhängigkeiten als Standard akzeptiert worden. Die Antwort darauf sei, die Ökonomie zu verändern, Reibung zu entfernen und Sicherheitstechnologie in Deutschland skalierbar produzieren, liefern und betreiben zu können.
Genau an dieser Stelle steht NSTR.security.
Disruption beginnt bei uns selbst.
Warum NSTR.security auf der TECH 2026 zeigt, wie Deutschland physische Sicherheit neu denken kann
Viele Unternehmen sprechen über Disruption. Meistens meinen sie damit: den Markt verändern, Wettbewerber angreifen, neue Technologien einsetzen.
Bei NSTR.security beginnt Disruption früher.
Sie beginnt mit der Bereitschaft, das eigene Erfolgsmodell infrage zu stellen.
LivEye ist mit mobiler Videoüberwachung groß geworden: flexible Systeme, schnelle Einsatzfähigkeit, 24/7-Leitstelle, Security-as-a-Service. Dieses Modell hat einen Markt verändert, weil es Kunden Schutz ohne eigene Investitionen, ohne eigene Betriebskomplexität und ohne lange Projektlaufzeiten ermöglicht. LivEye beschreibt diesen Ansatz selbst als Rundum-Dienstleistungspaket aus Planung, Installation, Überwachung und Reaktion. (LivEye)
Mit NSTR.security geht LivEye nun den nächsten Schritt - bewusst auch gegen Teile des eigenen Kerngeschäfts.
Denn wer Sicherheit wirklich neu denken will, darf nicht nur bestehende Produkte besser machen. Er muss bereit sein, das eigene Modell zu kannibalisieren, wenn dadurch der Kundennutzen größer wird.
Genau das ist NSTR.
1. Disruptiv gegenüber dem eigenen Kerngeschäft
Der klassische mobile Video-Turm war und ist ein starkes Produkt. Er bringt Höhe, Sichtfeld, Autarkie und schnelle Einsatzfähigkeit dorthin, wo temporär oder projektbezogen Schutz gebraucht wird.
Aber nicht jedes Gelände braucht einen Turm.
An vielen Objekten gibt es bereits Wände, Fassaden, Masten, Laternen, Hallenstrukturen oder andere Montagepunkte. Genau dort setzt NSTR an. Die Idee: Warum ein großes mobiles System stellen, wenn ein kompaktes, fest montierbares Sicherheitsmodul denselben operativen Effekt erzeugen kann?
Carsten Simons hat diesen Punkt in einem Interview sehr klar formuliert: NSTR macht den eigenen Turm ein Stück weit überflüssig und tritt gleichzeitig in Wettbewerb mit der klassischen Festinstallationsbranche. Das ist Selbst-Disruption - nicht als Schlagwort, sondern als strategische Entscheidung. (git-sicherheit.de)
Das ist der eigentliche Mut hinter NSTR.security: LivEye schützt nicht das alte Modell. LivEye schützt den Kundennutzen.
Wenn ein kleineres, intelligenteres, schneller planbares System für viele Anwendungsfälle die bessere Antwort ist, dann muss genau dieses System gebaut werden — auch wenn es das bisherige Kernprodukt herausfordert.
2. Disruptiv gegenüber der klassischen Festinstallation
Der größte Effekt liegt jedoch gegenüber der klassischen Festinstallation.
Fest installierte Videoüberwachung ist in vielen Unternehmen noch immer ein Projektgeschäft: Begehung, Planung, Angebot, Verkabelung, Netzwerk, Server, Datenschutzklärung, Errichter, IT-Abstimmung, Wartungsverträge, spätere Anpassungen. Viele dieser Projekte werden dadurch langsam, teuer und schwer kalkulierbar.
NSTR.security greift genau diese Logik an.
Statt Sicherheit als kompliziertes Errichterprojekt zu denken, macht NSTR daraus ein planbares, standardisiertes und skalierbares Sicherheitsmodell. Kunden können über ein Online-Planungstool ihr Überwachungskonzept auf einer Karte vorbereiten und eine erste Vorstellung davon bekommen, wie die Lösung aussehen kann und was sie kostet. (NSTR)
Das verschiebt die Kontrolle.
Sicherheit wird nicht erst verständlich, wenn ein Spezialist vor Ort war. Sie wird früher sichtbar, früher planbar und früher entscheidbar. Genau darin liegt der Bruch mit der klassischen Festinstallationsbranche.
NSTR reduziert Komplexität nicht, indem es Leistung weglässt. NSTR reduziert Komplexität, indem entscheidende Komponenten integriert werden: Kameras, KI-Analyse, Datenverarbeitung, Übertragung, Lautsprecher, Lichtsignal, Leitstellenanbindung und Betrieb. Im GIT-Interview beschreibt Carsten Simons NSTR als kompaktes System, das diese Funktionen integriert und damit den klassischen Projektaufwand neu bewertet. (git-sicherheit.de)
Das Ergebnis ist kein weiteres CCTV-Produkt. Es ist eine Alternative zur alten Art, CCTV-Projekte zu denken.
3. Disruptiv durch Made in Germany
„Made in Germany“ ist bei NSTR kein dekorativer Zusatz.
Es ist Teil der Disruption.
Denn moderne Videoüberwachung ist nicht mehr nur Hardware. Sie ist ein sicherheitskritisches System aus Kamera, KI, Edge-Computing, Datenübertragung, Software, Leitstelle, Updates, Datenschutz, Betrieb und Reaktion. Wer dieses System nicht versteht, kontrolliert und weiterentwickeln kann, hat in sicherheitsrelevanten Umgebungen ein strukturelles Risiko.
NSTR.security verfolgt deshalb einen konsequenten Onshoring-Ansatz. Auf dem Carsten-Simons-Profil von LivEye wird NSTR als eigenständig agierendes Produkt beziehungsweise Venture beschrieben, das auf 100 Prozent Made in Germany, Onshoring, Datenzugang, Compliance, Lieferkette und Edge-Kompetenz setzt. (LivEye)
Das ist disruptiv, weil es die übliche Logik vieler Sicherheitsmärkte umdreht.
Nicht möglichst billig einkaufen, irgendwo integrieren und dann als System verkaufen. Sondern: Schlüsselkompetenzen zurückholen, Abhängigkeiten reduzieren, Lifecycle-Kontrolle sichern und daraus einen operativen Vorteil machen.
Die TECH-Seite fasst diese Strategie ähnlich: Carsten Simons verfolgt mit NSTR.security eine Gegenbewegung zu Abhängigkeiten, will Lifecycle-Kontrolle zurückgewinnen und Made in Germany von einem Label in einen operativen Vorteil für Unternehmenssicherheit und kritische Infrastruktur verwandeln. (Handelsblatt)
Das ist der Punkt: Made in Germany ist hier nicht Nostalgie. Es ist Sicherheitsarchitektur.
4. Disruptiv durch Design
NSTR ist auch deshalb anders, weil das Produkt nicht aussieht wie klassische Sicherheitstechnik.
Viele CCTV-Produkte sind funktional, technisch, sichtbar nachgerüstet - aber selten ein bewusst gestalteter Teil der Umgebung. NSTR setzt genau hier an: kompakt, erkennbar, hochwertig, montagefähig an Wand oder Mast und als eigenständiges Sicherheitsmodul gestaltet.
Im GIT-Interview beschreibt Carsten Simons den Anspruch, das System auf „Schuhkartongröße“ zu reduzieren - ohne Abstriche bei der Performance - und gleichzeitig auch im Design Maßstäbe zu setzen. Denn klassische CCTV-Produkte seien häufig funktional, aber optisch keine Visitenkarte. (git-sicherheit.de)
Das Design ist also nicht Oberfläche. Es ist Teil des Geschäftsmodells.
Ein kompaktes Modul kann anders geplant, anders montiert, anders verkauft, anders skaliert und anders wahrgenommen werden als ein klassisches CCTV-Projekt oder ein mobiler Turm. Es senkt die Einstiegshürde, erhöht die Akzeptanz und macht professionelle Sicherheit für Orte möglich, an denen große Systeme überdimensioniert oder klassische Festinstallationen zu schwerfällig wären.
Auch produktseitig ist NSTR auf diese neue Kategorie ausgelegt: Die NSTR-Version arbeitet mit fünf integrierten Kameras, rund 200 Grad Überwachungsradius und einer Fläche von rund 4.300 Quadratmetern; zusätzlich werden KI-gestützte Analyse, 24/7-Leitstelle, Täteransprache und Eskalation in einem System verbunden. (BDSW)
So entsteht ein neues Produktbild: nicht Turm, nicht klassische Kamera, nicht reines Softwaretool - sondern ein integriertes Sicherheitsmodul.
NSTR ist kein Update. NSTR ist ein Gegenmodell.
NSTR ist nicht einfach die nächste Kamera.
NSTR ist ein Gegenmodell zu vier alten Annahmen:
Erstens: dass ein erfolgreiches Unternehmen sein Kernprodukt schützen muss.
NSTR zeigt: Ein Unternehmen muss den Kundennutzen schützen - auch gegen sich selbst.
Zweitens: dass Festinstallation zwangsläufig langsam, komplex und individuell geplant sein muss.
NSTR zeigt: Professionelle Videoüberwachung kann standardisierter, schneller und transparenter werden.
Drittens: dass Made in Germany nur ein Herkunftsversprechen ist.
NSTR zeigt: Herkunft kann zur Kontroll-, Compliance- und Betriebsstrategie werden.
Viertens: dass Sicherheitstechnik nur funktionieren muss.
NSTR zeigt: Design entscheidet mit darüber, ob ein System skaliert, akzeptiert und wirklich eingesetzt wird.
Das ist der disruptive Kern.
Nicht ein besseres Produkt innerhalb alter Kategorien. Sondern ein Produkt, das mehrere Kategorien gleichzeitig infrage stellt.
Der größte Hebel: Festinstallation neu denken
Der Markt für klassische Festinstallation ist groß, aber träge. Genau deshalb ist der Hebel hier am größten.
Viele Unternehmen haben reale Sicherheitslücken, scheuen aber den Weg in klassische CCTV-Projekte. Zu viel Aufwand. Zu wenig Transparenz. Zu viele Schnittstellen. Zu hohe Anfangsinvestitionen. Zu lange Umsetzung.
NSTR.security setzt an diesem Reibungsverlust an.
Ein Stromanschluss genügt, zusätzliche WLAN- oder Netzwerkinfrastrukturen sind laut BDSW-Mitteilung nicht erforderlich. Die Lösung wird als Abo-Modell geplant, konfiguriert und verwaltet; Ereignisse werden dokumentiert und in der 24/7-Leitstelle bearbeitet. (BDSW)
Damit verschiebt NSTR den Maßstab.
Nicht mehr: Wie bauen wir ein klassisches Festinstallationsprojekt möglichst sauber?
Sondern: Wie ersetzen wir möglichst viel Projektkomplexität durch ein serienfähiges, betreibbares und verantwortetes System?
Diese Frage ist disruptiv.
Weil sie nicht innerhalb der alten Wertschöpfungskette optimiert. Sie baut eine neue.
Fazit: Disruption heißt, das bessere Modell zuzulassen
NSTR.security ist disruptiv, weil es nicht nur den Wettbewerb herausfordert.
Es fordert LivEye selbst heraus.
Es fordert die Festinstallationsbranche heraus.
Es fordert globale Abhängigkeiten heraus.
Es fordert das alte Designbild von Sicherheitstechnik heraus.
Und genau deshalb passt NSTR ins House of Defense der TECH 2026.
Denn Defense und Security werden künftig nicht nur durch mehr Technik entschieden, sondern durch bessere Modelle: schneller planbar, souveräner kontrollierbar, wirtschaftlicher skalierbar und im Betrieb klar verantwortet.
Deutschland braucht keine weitere Debatte darüber, ob Sicherheit wichtiger wird.
Deutschland braucht Sicherheitslösungen, die schneller wirksam werden.
NSTR.security zeigt, wie das aussehen kann.
Besuchen Sie NSTR.security im House of Defense auf der TECH 2026 in Heilbronn.


